Vor 20 Jahren wurde der kolumbianische Fußballspieler Andrés Escobar ermordert, nur wenige Tage nachdem er bei der WM in den USA im Gruppenspiel gegen den Gastgeber ein Eigentor geschossen hat. Kolumbien ist damals nach der Gruppenphase ausgeschieden.
Der Mörder, Humberto Muñoz Castro, war Bodyguard und Fahrer im kolumbianischen Drogenmillieu. Ob er im Auftrag der Wettmafia oder aus anderen Gründen gehandelt hat, ist nicht sicher, aber es wird vermutet, dass Escobars Eigentor der Grund für seine Ermodrung war.
Was auch immer die genauen Umstände waren, diese grauenhafte Tat macht auch 20 Jahre danach noch fassunglos und man kann nur hoffen, dass sich trotz der Millionen, die im Fußball hin und hergeschoben werden, sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt.
Descanse en paz Andrés Escobar (1967-1994).

